Die von zwei Bun­desmin­is­te­rien und Branche­nun­ternehmen unter­stützte Agen­tur für Erneuer­bare Energien e.V. hat zum ersten mal einen Poten­tialat­las für erneuer­bare Energien in Deutsch­land veröf­fentlicht. In ihm ist der Flächen­ver­brauch von heute und bis zum Jahr 2020 für alle Sparten der Erneuer­baren Energien berech­net. Wind- und Sonnenen­ergie, Bio­masse, Wasserkraft und Geot­her­mie erre­ichen bis dahin nach Branchen­prog­nosen einen Anteil von 28 Prozent am Energie­ver­brauch. „Der Atlas zeigt, welche Poten­ziale im Energieland Deutsch­land steck­en – sei es auf dem Ack­er oder auf unseren Däch­ern und mit der Erd­wärme sog­ar unter unseren Füßen“, resümiert Jörg May­er, Geschäfts­führer der Agen­tur für Erneuer­bare Energien. „Die Erneuer­baren Energien brin­gen viel Ertrag auf wenig Fläche“, so May­er weit­er. „So kann beispiel­sweise die Winden­ergie an Land bis 2020 ein Fün­f­tel des deutschen Strombe­darfs deck­en. Dafür benötigt sie aber nur etwa 0,75 Prozent der Lan­des­fläche.“ 

 

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