Auf den Flächen der Gesellschafter der Voll­gas Bioen­ergie wurde in den let­zten Tagen bei opti­malen Aus­saatbe­din­gun­gen der Mais bestellt. Man achte beson­ders auf unsere nagel­neue 6-rei­hige pneu­ma­tis­che Mais­drille:

Anders als viele Gegen­den Deutsch­lands ist Lippe nicht Vieh-inten­siv. Während man in eini­gen Land­kreisen dur­chaus von “Mais-Monokul­tur” oder “Ver­maisung” sprechen kann, ist Lippe davon weit ent­fer­nt. Tra­di­tionell wird in Lippe kaum Mais ange­baut, wie auf dieser Maisan­bau-Deutsch­land­karte von 2007 zu erken­nen ist (eine aktuellere Ver­sion gibt es lei­der nicht; wird nachgeliefert, sobald ver­füg­bar).

Von den fast 800 ha Ack­er­fläche, die hin­ter den Gesellschaftern der Voll­gas Bion­ergie ste­hen, wer­den dieses Jahr ins­ge­samt 135 ha mit Mais bestellt, das sind weniger als 18%. Darüber hin­aus bauen andere Land­wirte auf ihren Flächen noch eine kleine zweis­tel­lige ha-Zahl für uns an. Auf den Flächen der Voll­gas-Gesellschafter wächst außer­dem auf etwa 35 ha Roggen, der als Grün­roggen gemäht wer­den soll und dann auch der Bio­gasan­lage zuge­führt wird. Diese für die Größe der Anlage eher geringe Energiepflanzen-Anbau­fläche hat u.a. mit der großen Menge an Gülle und Mist zu tun, die unsere Anlage aufn­immt. Wir wer­den ver­suchen, durch opti­male Anlage­führung und Aus­pro­bieren alter­na­tiv­er Energiepflanzen den Maisan­bau möglichst weit­er herun­terz­u­fahren.

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