Mit­tler­weile ähnelt unsere Bio­gasan­lage schon sehr ihrem let­z­tendlichen Erschei­n­ungs­bild: die Blechum­man­telung in Tarn-Grün ist instal­liert, und die him­mels­far­be­nen Pla­nendäch­er sind drauf. Nein, nicht him­mel­blau! Wir haben die in Lippe am häu­fig­sten anzutr­e­f­fende Him­mels­fär­bung zum Maßstab genom­men. Dazu bitte auf den Fotos ein­mal ver­gle­ichen: wo hört die Bio­gasan­lage auf, und wo fängt der Him­mel an?

Zu sehen auf Bild Nr. 9 sind neben dem Mis­thaufen zwei ver­schiedene Sila­gen, ein­mal vorn der Anfang Mai geern­tete Grün­roggen, und dahin­ter rund 1.600 t Ganzpflanzen­si­lage von Trit­i­cale und etwas Roggen, die wir vor zwei Wochen gehäck­selt und ein­ge­lagert haben. Ohne eine Ver­w­er­tung der Wärme der Bio­gasan­lage durch unsere Koop­er­a­tion mit Brand Kan­ten­tech­nik wäre bei dem Getrei­de­preis­niveau das Häck­seln des Roggens wohl kaufmän­nisch nicht mehr vertret­bar gewe­sen.

Man achte auch auf den Gul­li, in den die Sick­er­säfte fließen — um unserem hochmod­er­nen dementsprechend teuren­Ab­wasser­sys­tem zuge­führt zu wer­den. Eben­falls zu sehen das “Maul” der Anlage, näm­lich der Fest­stoff­dosier­er, durch den alle pflan­zlichen Sub­strate durch­müssen.

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