Anläßlich des Erntedankfests hat Ilse Aigner in einem Interview mit B. Z. – News aus Berlin ein Thema aufgegriffen, das in den letzten Wochen bereits durch die Presse gegeistert ist, nämlich das Ausmaß, in dem Lebensmittel in der Mülltonne landen. Die sparsamen Deutschen werfen jährlich bis zu 20 Mio. t Essen weg, so die Landwirtschaftsministerin. Sie habe eine Studie in Auftrag gegeben, um erstmals herauszufinden, wie hoch der Verlust tatsächlich sei und wie Verbraucher, Produzenten und Handel gegensteuern könnten.

Aigner legt den Fokus auf die Verschwendung beim Verbraucher, jedoch sind auch beim Erzeuger und beim Durchlaufen der Handelsstufen vermeidbare Abgänge zu beklagen. So wird Gemüse, nach Größe, Form oder Aussehen als nicht verkaufsfähig eingestuft, bereits vom Landwirt aussortiert – teilweise die Hälfte der Ernte. Bestenfalls gelangt der Ausschuß in den Futtertrog, oft wird er aber einfach wieder auf den Acker geworfen. Damit geht neben dem spezifischen Wert für die menschliche Ernährung nicht nur der Futterwert verloren, sondern auch der energetische Gehalt verpufft ungenutzt. Den ganzen Beitrag lesen auf agroblogger.de…