Zur neulich erschienenen Studie „Biogas und Landwirtschaft„, die vor dem Hintergrund der  „Teller-Tank-Diskussion“ Pacht-, Boden- und Nahrungsmittelpreisentwicklung sowie die Nachhaltigkeit der Biogaserzeugung analysiert, erläutert Reinhard Schultz, Geschäftsführer des Biogasrat e.V.:

„Die Erzeugung von Biogas führt weder zu Monokulturen noch zu steigenden Bodenpreisen. Ursache für diese Probleme ist in der Regel die boomende Veredelungswirtschaft“

Damit bricht der Verband gewissermaßen ein Stillhalteabkommen, gemäß dem man nicht eine Landnutzung Biogas gegen eine Landnutzung Veredlung ausspielen soll, weil damit eine Konfliktlinie innerhalb der Landwirtschaft aufreißt. Da nur 0,65 der insgesamt 18,7 Mio. Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche in Deutschland zum Anbau von Pflanzen für die Biogasproduktion verwendet werden, sei evident, dass auch im Bereich der viel diskutierten „Vermaisung“ die Problematik weniger bei der Biogas-, sondern vielmehr bei der Futtermittelproduktion zu suchen ist. In viehstarken Regionen steige der Maisanteil auf bis zu 50% der Gesamtanbaufläche an und stelle insofern eine echte Bedrohung für Bodenbeschaffenheit und Artenreichtum dar […]

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