Die Bilder von der bren­nen­den Gas­fack­el sind zwar schon Mitte Dezem­ber ent­standen, aber sie passen bess­er zu Wei­h­nacht­en (unter dem Sichel­mond des zweit­en Fotos kön­nte man sich auch gut ein Krip­pen­spiel vorstellen) und Sylvester.

Wenig wei­h­nachtlich war allerd­ings die Stim­mung zu dem Zeit­punkt, denn man pro­duziert ja schließlich kein Bio­gas, um es dann abz­u­fack­eln. Der Grund für diese ärg­er­liche und teure Maß­nahme war der Verzug, in den die Inbe­trieb­nahme der BHK­We II und III ger­at­en war. Die Her­steller hat­ten sich offen­sichtlich etwas zu viel vorgenom­men vor dem Jahreswech­sel, zu dem ja eine neue Fas­sung des EEG kommt. So war die Gas­menge, die wir bei plan­mäßigem Aus­bau benötigt hät­ten und für die die Füt­terung entsprechend hochge­fahren war, viel zu groß für das allein schon laufende BHKW I. Die Drosselung der Gas­menge durch reduzierte Füt­terung führte Wiederum zu Schwierigkeit­en mit Schwimm­schicht­en im Fer­menter, da die schon gut in Gang gekomme­nen Mikroor­gan­is­men das wenige Fut­ter in null Kom­ma nichts zer­set­zten, so daß das Gär­sub­strat zu flüs­sig war.

Anfang 2012 ist das alles Schnee von gestern: alle Motoren laufen, und die Gaspro­duk­tion nähert sich dem Soll­w­ert.

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