Ein knackiger Beitrag der drei verbreitetsten populären Irrtümer über das EEG lief am 15. Oktober 2013 um 12:13 Uhr im Deutschlandradio Kultur: Jürgen Dröschners „Lügen über Erfolgsmodell EEG-Umlage“. Kleine Zusammenfassung:

  1. Der Strompreisanstieg ist in den letzten 10 Jahren nur in zweiter Linie wegen der EEG-Umlage gestiegen; die globale Marktpreisentwicklung für Energieträger hatte größeren Einfluß.
  2. Der Strom hat für Privathaushalte einen zu geringen Ausgabenanteil, um für „gefühlte Armut“ verantwortlich gemacht zu werden. Heizen und tanken haben einen größeren Ausgabenanteil und verteuern sich noch stärker als Strom.
  3. Man kann es gar nicht oft genug wiederholen, denn es wird immer wieder falsch dargestellt: die Erneuerbaren werden zwar subventioniert, aber nicht in dem Ausmaß wie konventionelle Energieträger. Das möge man sich bitte mal auf der Zunge zergehen lassen. Warum überhaupt werden Kohlestrom, Atomstrom & Co. noch subventioniert? Und warum wird darüber so viel weniger gesprochen als über die Stützung für Erneuerbare?

Hier die Text-Kurzfasssung auf tagesschau.de und der Link zum Audio-Stream des Radiobeitrags.